You are hereAktionskonsens

Aktionskonsens


Wir werden den Zugang zum AKW Mühleberg versperren. Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für die endgültige Ausserbetriebnahme von Mühleberg und dem Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.

Unsere Blockade ist ein Akte Zivilen Ungehorsams. Gesetze und Vorschriften, die die reibungslose Wiederinbetriebnahme des AKW Mühleberg sicherstellen sollen, werden wir nicht beachten. Wir werden die Zufahrt nicht freiwillig verlassen, weil wir in Anbetracht des atomaren Risikos und der ungelösten Sicherheitsmängel unsere Aktion als legitim und notwendig erachten. Bei polizeilichen Räumungen werden wir besonnen und ohne Gewalt handeln. Durch mögliche Demonstrationsverbote und juristische Verfolgung lassen wir uns nicht abschrecken.

Wir setzen uns für das Leben und eine lebenswerte Zukunft ein. Daran orientiert sich auch unser Handeln. Wir werden keine Menschen verletzen. Unser Anliegen ist es, allen Menschen mit Aufrichtigkeit, Respekt und Gesprächsbereitschaft zu begegnen.

Die Polizei und die Angestellten des AKW sind nicht unsere GegnerInnen, deshalb versuchen wir in unserem Verhalten zum Ausdruck zu bringen, dass wir die einzelnen PolizistInnen und MitarbeiterInnen des AKW Mühlebergs als Menschen achten, auch wenn wir ihr Handeln und ihre Rolle kritisieren.

In unserer Zusammenarbeit versuchen wir, hierarchiefreie Strukturen zur Anwendung zu bringen, das heisst, wir werden nicht nach dem Mehrheitsprinzip, sondern konsensorientiert entscheiden und uns untereinander so weit wie möglich absprechen. Wir werden gewaltfrei und entschlossen den reibungslosen Ablauf der Nachrüstungs- und Revisionsarbeiten stören.

Mühleberg AUSsitzen, ist aus dem AKW-Ade Camp hervorgegangen und diverse Menschen und Gruppen aus aus der anti-Atom- und Umweltbewegung haben zu dieser Kampagne zusammengefunden.